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Die wesentliche Zielsetzung des Projektes liegt darin, vorbildhafte und übertragbare Lösungen zur Sicherung der Daseinsfürsorge und Nahversorgung als auch die Mobilität im Stadtgebiet Coesfeld zu erarbeiten und zu gewährleisten. Damit sollen die Attraktivität als lebendiger Wohn- Lebens- und Arbeitsort – speziell auch für die weniger mobilen Einwohner – gesichert oder wiederhergestellt werden. Die ländlichen Räume sind allgemein dadurch gekennzeichnet, dass der öffentliche Personennahverkehr im Vergleich zu Ballungsräumen sehr begrenzt ausgebaut ist und daher auf diesem Weg eine begrenzte Mobilität zu verzeichnen ist. Auch innerhalb dieser ländlich geprägten Strukturen sind viele Menschen davon betroffen, das die Wege von A nach B oftmals nur mit einem relativ großen Aufwand überwunden werden können. Dies begründet sich einerseits mit größeren Distanzen, aber auch damit, dass nicht in jedem Haushalt entsprechende Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Erschwerend kommt hinzu, dass insbesondere ältere Menschen und/oder beeinträchtigte Menschen nicht in der Lage sind, auch kurze Distanzen zeitnah zu bewältigen. Die Folge dieser Umstände ist nicht selten, dass diese Menschen darauf angewiesen sind über Nachbarschaftshilfe und/oder die Unterstützung durch Familienangehörige in Anspruch nehmen müssen, wenn sie am gesellschaftlichen Leben außerhalb des häuslichen Umfelds teilnehmen wollen. Neben diesen primär zielgruppenspezifischen Mobilitätsverbesserungen geht es bei dem Projekt auch darum, ganz allgemein für die Coesfelder Bevölkerung ein alternatives Mobilitätsangebot zu schaffen, dass auf einer umweltschonenden Basis fungiert. Es geht ferner darum auch die ländlichen Regionen für alternative Konzepte zu sensibilisieren, um auf diesem Weg den PKW Verkehr in der Ortschaft zu verringern und eine Strategie zur Verringerung der Lärm und Schadstoffbelastung relativ praxisnah umzusetzen. Die strukturellen Gegebenheiten schränken häufig die Menschen zur Teilhabe in der Gesellschaft ein und führen nicht selten zu einer Vereinsamung im Wohnungsumfeld. An dieser Stelle setzt das Projekt E-Rikscha-Dienst an, um diese "Mobilitätslücke" zu schließen. In der Planung steht ein fundiertes regelmäßiges Betreuungsprogramm für ältere Menschen und auch für Touristen (z. B. Städtetouren). Wahlweise kann der Rikscha Dienst mit Fahrer oder aber auch nach vorheriger intensiver und gezielter Einführung in die Technik der Rikscha ohne Fahrdienst gebucht werden. Den Fahrdienst übernehmen Menschen, die im Rahmen der Eingliederungshilfe gezielt auf diese Tätigkeit vorbereitet und intensiv im Umgang mit Gästen trainiert wurden. Fahrten im gesamten Ort und der örtlichen Umgebung können angeboten werden. An dieser Stelle betonen wir, dass die Implementierung der Menschen aus der Eingliederungshilfe nicht nur dem Anspruch an einen inklusiven Sozialraum gerecht wird, sondern hierüber Ziele im Rahmen eines zeitgemäßen Quartiersmanagements erfüllt werden können. Das Projekt leistet einen Beitrag zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für unterschiedliche Zielgruppen.
Projektort: Neutorstraße 5, 48653 Coesfeld, Deutschland

Ansprechpartner:

Laura Lausemann

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